06.10.2017 – 08.10.2017 12. Tour de Tirol – 3 Tage Laufevent in Söll/Tirol

Wir (Sabine, Tina, Christine, Erik, Katharina, Ralf, Taz (Hündin), und ich) waren bei der 12. Tour de Tirol in Söll/Tirol dabei. Christine, Erik und Ralf waren Gesamtstarter (Söller Zehner, KaiserMarathon und Pölven Trail), Katharina und ich liefen Söller Zehner und den Pölven Trail und Sabine den  Söller Zehner.  Es war ein Mix aus Urlaub, Laufevent, Wanderung und feiern. Ein Gemeinschaft die zusammen wuchs im Laufe der 3 Tage.

 

06.10.2017 Söller Zehner

 

3 kupierte Runden (wie der Söller sagt) a 3,3 km.

Höhenmeter

Strecke

Für Sabine war es der 1. Berglauf in Söll. Start 17:30 Uhr. Pünktlich ging es los. Ich startete im hinteren Mittelfeld. Mein Ziel war gut durchkommen, einlaufen und Kräfte sparen für Sonntag. Das Wetter spielte leider nicht so mit und es war nass und windig. Die ersten beiden Runden liefen super. Bei der Dritten Runde wurde ich leichtsinnig. Den ersten Hügel bin ich zu schnell angelaufen, das machte sich am zweiten Hügel bemerkbar. Ich musste das Tempo runterschrauben. Leider konnte ich das beim Bergablaufen nicht mehr ausbügeln. Trotzdem war ich mit dem Lauf und der Zielzeit sehr zufrieden – 2 Min. schneller als letztes Jahr. Sabine schlug sich beachtlich und wurde 22. Ihrer AK. Für unsere Badischen Mitstreiter war der Söller Zehner eine Art Einlaufen für die restlichen 2 Laufevents.

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Gesamt

07.10.2017 Kaiser Marathon

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Für Christine, Erik und Ralf ging es heute von knapp 800 mtr. Höhe (Start Söll Dorf) über 42 km auf über 1800 mtr. (Hohe Salve) zum Ziel. Nicht dass es so schon anstrengend war, in der Nacht hat es geschneit und die Hohe Salve lag  im Schnee.

RalfErik

Christine

Für Sabine, Tina, Kristina und mich war der Samstag ein Wandertag. Wir wanderten über die Familienabfahrt zur Mittelstation Hochsöll. (ca. 5 km) und warteten auf die Drei. Nach und nach kamen sie .

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Zuerst Ralf, kurze Zeit später Erik und anschließend Christina an uns vorbei. Wir feuerten sie an und sie freuten sich uns zu sehen.

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Nun kam für die Drei der härteste Teil des Marathons. Sie dürfen ca. 8 km den Berg hinauflaufen zur Hohen Salve (1829 mtr.) Das sagt sich so einfach, aber es ist für alle Teilnehmer eine Qual. Wir machten uns nachdem Christina als letzte der Drei vorbei kam, wieder auf den Rückweg ins Tal. Inzwischen war Ralf im Ziel, Erik kurz davor und Christina auf dem Weg dorthin. Alle Drei konnten das Ziel erreichen und bekamen Ihre Finisher Medaille.

 

Marathon Gesamt

08.10.2017 Pölven Trail

Höhen

Strecke

Heute war der Tag – mein Tag – so oder so.

mädels

Heute war Pölven Trail Tag. Alles bin ich schon gelaufen bei der Tour de Tirol (früher den 10er im Alpbachtal, den Söller Zehner, den KaiserMarathon, den Söller Halbmarathon), nur der Pölven Trail fehlte noch in meiner Sammlung. Nun kam die Stunde der Wahrheit. Kann ich als Karlsruher Flachlandbewohner den Pölven Trail meistern? Mein Ziel: die Zeitvorgabe voll ausnutzen und genießen (4 Std. 30 Min. für ca. 23-24 km). Das Wetter spielte nicht so mit, es fing leicht an zu regnen. Start war ab 9:00 Uhr mit 3 Intervallen. Ralf und Erik starteten im 1. Intervall.

e + r

Christina und Katharina mit mir im 3. Intervall.  Da ich niemand im Weg stehen wollte – startete ich von ganz hinten. Ich freute mich. Und los ging es.

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Vom Dorfzentrum ging es gleich leicht bergauf und ab in Wald. Die Wege wurden schmaler und der Untergrund rauer. Heute konnte ich auch meine neuen Mizuno Daichi 2 Trailschuhe mit Michelin Sohle testen. Es ging leicht bergauf und wieder bergab. Lt Anzeige meiner Garmin immer so um die 750 bis 900 Höhenmeter. Ich fühlte mich gut und es machte Spaß. Das Wetter der letzten Tage und der heutige Regen haben die Strecke sehr durchnässt und matschig gemacht. Je höher es ging umso kälter war es. Ich hatte mich heute für viele kurzärmelige Shirts, eine ärmellose Jacke und dazu die Erdinger Armlinge entschieden. Bei den Hosen (eine kurze CEP, eine lange SKINS und die Erdinger 3/4 Hose darüber) und Socken (lange CEP Socken) habe ich auf Kompression gesetzt. Wie die Ameisen schlängelten wir uns die Pfade entlang. Die Füße fühlten sich gut an, nur die Höhenluft machte mir zu schaffen. Ich musste öfter mal stehen bleiben und durchschnaufen. Beim ersten Verpflegungspunkte nahm ich mir Zeit und stärkte mich. Das Zeitlimit 2 Std. 30 Min. bei KM 13 habe ich gut mit 2 Std. 05 Min. geschafft. Bis zum nächsten Verpflegungspunkt bei KM 15 kämpfte ich mich meist alleine durch die immer steilere Trailstrecke. Dort stärkte ich mich nochmal mit allem was geboten wurde. Nun ging es bis ca. KM 17,5 rauf zum höchsten Punkt dem Juffinger Jöchl (1.181m).  Es gab kaum Stellen zum verschnaufen. Mit kleinen langsamen Schritten kämpfte ich mich durch die Trailstrecke.  Ich merkte dass ich an meine Grenzen komme, aber ich wollte das und es ist mein Tag. Punkt. Beweg Deinen Hintern und laufe einfach weiter. Oben angekommen, wusste ich das brutalste Stück habe ich hinter mir und freute mich. Es  geht nur noch beim Schlössl einmal bergauf sonst nur bergab. Kurz durchschnaufen und weiter. Das ein Trail auch bergab geht hatte ich irgendwie verdrängt. Nicht die schöne breite Autostraße war die Strecke sondern wieder kleine enge Pfade durch den Wald. Durch den Regen und die vielen Teilnehmern die vor mir schon gelaufen sind konnte ich das runterrennen mehr oder weniger vergessen.  Die Pfade waren nur noch eine schlammige und rutschige Angelegenheit. Aber ich musste ja weiter. Langsam Schritt für Schritt ging es zum 3. und letzten Verpflegungspunkt. Dort wurde nochmal Stimmung gemacht und jeder Teilnehmer wo ankam wurde namentlich angefeuert. Nach meiner letzten Stärkung machte ich mich auf die letzten Kilometer vor dem Ziel. Von der Zeit lag ich gut und lies es beim letzten Anstieg langsam angehen. Nun wurden aus den Pfaden wieder befestigte Wege und ich konnte auch wieder rennen. Von weitem hörte ich den Lautsprecher des Zielbereichs.

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Sabine kam mir die  letzten 300 mtr. entgegen und begleitete mich bis zur Schlussrunde mit den Worten „Genieß Deinen Zieleinlauf“ Der war ein einzigartiges Erlebnis.  ich wurde  namentlich genannt, gratuliert zum Geburtstag und bekam zur Feier des Tages „Happy Birthday“ über die Lautsprecher gespielt. Nach den Hoch und Tiefs des Pölventrails war ich sehr sehr überrascht und freute mich riesig. Ich genoss die letzte Runde um die  Erdinger Tonne und den Zieleinlauf. Die ganze Truppe war extra zu meinem Zieleinlauf  dageblieben, gratulierten mir und nahmen mich in den Arm. Welch ein Empfang nach dem Pölven Trail.

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Ja ich kann Berg, aber nochmal „nein Danke“. Im Zielbereich stärkte ich mich erstmal mit Apfelstrudel, Tee und später mit Erdinger Alkoholfrei. Anschließend ging es heim duschen und später zum Feiern zur „Auf der Mühle“.

Ukrunde Peter

ich

Pölven Gesamt

Schlußwort:

Ja ich kann Berg! aber nicht ohne Euch.  Ich danke Sabine und Tina – die mich vor während und danach unterstützt + ertragen haben. Vielen Dank an Christina, Erik, Katharina, Ralf und Taz ohne die – diese Tour nicht so gut ausgegangen wäre – und für die nette gegenseitige Unterstützung. Ferner danke ich Team Erdinger Alkoholfrei für den Freistart des Söller Zehners sowie meinen Kolleginnen und Kollegen von KS 2 aus Karlsruhe die mich zum Geburtstag auf den Pölven Trail schickten. Danke auch an das gesamte Jol Team, für das hervorragende 3 Tage Event. Ich komme wieder, aber nur noch zum Söller Zehner.

*Fotos von Tina
** Strecken von Garmin FR 230 und Runalyze.com
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